Zwei Personen stehen vor einem Whiteboard und erklären sich das Schaubild.

Die Idee scheint fantastisch, die Sicherheit groß: Das ist genau das Produkt, das zu diesem Zeitpunkt am Markt gefehlt hat! Das wird ein Erfolg! Nun noch eben einen Anforderungskatalog schreiben und dann ab in die Entwicklung damit.

Damit genau diese Entwicklung nicht zu einem mehrjährigen, kräftezehrenden Prozess wird – deren möglicher Erfolg sich erst nach Jahren zeigt – hat sich der Bau eines Minimal Viable Products (MVPs) bewährt.

Warum sollten wir mit einem MVP beginnen?

Die Entwicklung eines MVPs bietet sich insbesondere für den Neubau von Produkten und das Testen von Ideen an.
 Der Bau eines MVPs umfasst dabei ein stabiles und marktreifes Produkt, das auf seinen essentiellen Funktionsumfang reduziert ist.

Mit schlankem Umfang und Funktionen dauert die Konzeptionierung, Entwicklung und das Testen eines MVPs nur wenige Monate. Bereits dann wird das Produkt getestet.

Sofern diese Tests erfolgreich sind, also zeigen, dass ein nachhaltiger Mehrwert generiert wird, können Schritt für Schritt weitere Funktionen hinzugefügt oder ausgetauscht werden. Eine skalierbare und durchdachte Architektur zahlt sich ab jetzt besonders aus.

So läuft unsere Zusammenarbeit ab

1. Die gemeinsame Zielsetzung

Ihr habt euch schon Monate mit eurer Idee beschäftigt und sie durchdacht. Deswegen bitten wir euch im ersten Schritt die Ziele des Produkts aufzuzeigen. Gemeinsam entwickeln wir eine Feature-Übersicht sowie eine Liste mit groben Anforderungen: Dies bildet die Basis unseres MVPs.

2. Die Initialphase

Wie wird die Idee umgesetzt? Wie bewegen sich die NutzerInnen durch die Anwendung? Diese und weitere Fragen klären wir in einem gemeinsamen Workshop mit AuftraggeberIn, methodischer BeraterIn, ArchitektIn sowie KonzepterIn.

Ziel ist es, ein gemeinsames Prozessbild, Verständnis und Kontext zu erlangen. Zudem werden technische Herausforderungen identifiziert, die in der folgenden Phase ergründet werden.

3. Konzeptphase

Die Konzeptphase ist das Herzstück der Entwicklung. Hier wird der Bauplan für das spätere Produkt entwickelt und Grundsatzentscheidungen getroffen.

  • Die ArchitektIn überträgt die Systemanforderungen in eine Systemarchitektur.
  • Technische Herausforderungen werden erforscht.
  • Die KonzepterIn baut erste Wireframes und durchdenkt User Flows.
  • Der Agile Coach verfeinert und priorisiert das Backlog.

4. Umsetzungsphase

Nun beginnt die dynamische Entwicklungsphase, organisiert in agilen Sprintzyklen. Hier setzen wir auf bewährte Frameworks wie Scrum oder Kanban.

Die Anzahl der Sprints bis zum fertigen MVP hängt von den Anforderungen ab. In unserer Erfahrung sind schlanke MVPs nach etwa 6-8 Iterationen test- und einsatzbereit.

5. Die Testphase

Das MVP ist einsatzbereit und kann an NutzerInnen getestet werden. Das liefert wertvolle Einblicke, wie die Anwendung angenommen wird und welche Verbesserungspotentiale vorhanden sind.

6. Daily Business

Schritt für Schritt wird das Produkt um weitere Bausteine erweitert oder Funktionen werden ausgetauscht, stets an den Nutzerinteressen ausgerichtet. So werden dynamische Marktentwicklungen und Trends beachtet und unnötige Entwicklungskosten weiterhin vermieden.

Klingt spannend!

Bisher haben wir sehr gute Erfahrungen mit dem Bau schlanker MVPs gemacht, die einen schnellen Markteintritt mit einem stabilen Produkt ermöglichen. Ob ein MVP auch für euch eine gute Lösung ist, besprechen wir gerne und unverbindlich mit euch persönlich. Wir freuen uns auf eure Nachricht!